Bevor eine Augenlaser-OP durchgeführt werden kann, klärt eine umfassende Voruntersuchung, ob Ihre Augen für eine refraktive Behandlung geeignet sind. Dabei werden nicht nur Ihre Dioptrienwerte ermittelt. Entscheidend sind auch Hornhautdicke, Hornhautform, Tränenfilm, Pupillengröße und die allgemeine Gesundheit der Augen. Die Ergebnisse zeigen, ob ein Verfahren wie ReLEx SMILE PRO, Femto-LASIK, PRK oder PRESBYOND medizinisch infrage kommt. Gleichzeitig liefern die Messungen alle Daten, die für eine sichere und präzise Behandlungsplanung benötigt werden.

Warum die Voruntersuchung unverzichtbar ist
Die Voruntersuchung vor einer Augenlaser-OP bildet die Grundlage für eine sichere und individuell geplante Behandlung. Ohne diese Untersuchungen ist eine Augenlaser-OP nicht möglich. Die Messungen klären, ob Ihre Augen gesund sind, welches Verfahren geeignet ist und wie der Laser exakt eingestellt werden muss. Die Augenlaser-OP gehört zu den erfolgreichsten Verfahren der modernen refraktiven Chirurgie - die Voruntersuchung ist dabei der erste und entscheidende Schritt.
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Kontaktlinsen absetzen
Weiche Kontaktlinsen mindestens 14 Tage, formstabile mindestens 28 Tage vor dem Termin absetzen.
- 02
Voruntersuchung (2-3 Std.)
Alle notwendigen Messungen werden in einer Sitzung von etwa 2 bis 3 Stunden durchgeführt.
- 03
Ergebnisbesprechung
Der Augenarzt erklärt alle Befunde und legt fest, ob und welches Verfahren geeignet ist.
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Individueller Behandlungsplan
Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird die Augenlaser-OP individuell geplant.
Vorbereitung: Das sollten Sie vor dem Termin beachten
Kontaktlinsen können die natürliche Form der Hornhaut vorübergehend verändern. Dadurch besteht die Gefahr, dass Hornhautmessungen und Dioptrienwerte verfälscht werden. Deshalb müssen Kontaktlinsen rechtzeitig vor dem Untersuchungstermin abgesetzt werden.
- Weiche Kontaktlinsen: mindestens 14 Tage vor dem Termin absetzen
- Formstabile Kontaktlinsen: mindestens 28 Tage vor dem Termin absetzen
Die Voruntersuchung dauert im Schnitt 2 bis 3 Stunden. Da pupillenerweiternde Tropfen eingesetzt werden, ist Autofahren danach nicht möglich. Bringen Sie daher eine Begleitperson mit oder planen Sie öffentliche Verkehrsmittel ein.
Standard-Untersuchungen: Diese Messungen sind immer notwendig
Zu Beginn wird Ihre aktuelle Sehstärke bestimmt. Neben den objektiv gemessenen Dioptrienwerten erfolgt ein subjektiver Sehtest, bei dem Sie unterschiedliche Korrekturgläser vergleichen. So lässt sich die bestmögliche Sehschärfe, der sogenannte Visus, ermitteln. Die Voruntersuchung vor einer Augenlaser-OP umfasst drei grundlegende Tests:
- Augendruckmessung (Tonometrie): schließt ein erhöhtes Glaukomrisiko aus
- Bestimmung der Sehstärke: ermittelt exakte Dioptrienwerte und Sehschärfe (Visus)
- Netzhautuntersuchung nach Pupillenerweiterung: erkennt Löcher, Risse oder Erkrankungen der Netzhaut
Diese Basisuntersuchungen liefern die entscheidenden Daten für die sichere Planung Ihrer Augenlaser-Behandlung.
Weiche Kontaktlinsen
Absetzzeitraum
mind. 14 Tage
Grund
Hornhaut muss natürliche Form annehmen
Formstabile Kontaktlinsen
Absetzzeitraum
mind. 28 Tage
Grund
Stärkere Formveränderung der Hornhaut
Spezielle Hornhautmessungen vor der Augenlaser-OP
Da die Hornhaut beim Lasern direkt verändert wird, sind spezifische Hornhautmessungen ein zentraler Teil der Voruntersuchung:
- Pachymetrie: misst die Hornhautdicke und bestimmt, wie viel Gewebe sicher abgetragen werden kann
- Hornhaut-Topographie: erstellt eine detaillierte Karte der Hornhautform und erkennt krankhafte Veränderungen wie Keratokonus
- Pupillengrößenmessung bei Dunkelheit: bewertet das Risiko für Blendempfindlichkeit oder Halos nach der OP
Auf Basis dieser Daten entscheidet der Augenarzt, welches Verfahren für Sie geeignet ist - etwa ReLEx SMILE PRO, Femto-LASIK, PRK oder PRESBYOND.
Erweiterte Analysen: Wann zusätzliche Tests sinnvoll sind
Neben den Standardmessungen können bei Bedarf zwei weitere Analysen Teil der Voruntersuchung sein:
- Wellenfront-Analyse (Aberrometrie): erfasst feinste optische Abbildungsfehler jenseits der Dioptrienwerte
- Tränenfilm-Analyse: prüft die Stabilität der Augenoberfläche und gibt Hinweise auf den Heilungsverlauf und Sehkomfort nach der OP
Zusätzliche Einzeltests können je nach Vorerkrankungen oder individuellen Befunden hinzukommen. Diese erweiterten Untersuchungen erhöhen die Präzision der Behandlungsplanung.
Ergebnisbesprechung: Ihr individueller Behandlungsplan
Am Ende der Voruntersuchung bespricht der Augenarzt alle Ergebnisse ausführlich mit Ihnen. Er legt fest, ob eine Augenlaser-OP möglich ist und welches Verfahren am besten zu Ihren Augen passt. Das Ergebnis ist ein individueller Behandlungsplan, der Transparenz schafft und alle offenen Fragen klärt. Erst dann wird die OP geplant.
Beratung bei Lasermed: Jetzt Voruntersuchung vereinbaren
Lasermed bietet den Augenlaser-Service inklusive umfassender Voruntersuchung in Berlin, Hamburg und Leipzig an. Vereinbaren Sie einen Termin für Ihre persönliche Voruntersuchung und erfahren Sie, welches Verfahren für Sie geeignet sein kann. Die Voruntersuchung ist der erste Schritt zu einem klaren Blick ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Voruntersuchung vor einer Augenlaser-OP?
Die Voruntersuchung dauert im Schnitt 2 bis 3 Stunden. In dieser Zeit werden mehrere Messungen und Tests durchgeführt, um die Eignung Ihrer Augen umfassend zu prüfen.
Wann muss ich Kontaktlinsen vor der Voruntersuchung absetzen?
Weiche Kontaktlinsen setzen Sie mindestens 14 Tage vor dem Termin ab. Formstabile Kontaktlinsen müssen mindestens 28 Tage vorher abgesetzt werden, damit die Hornhaut ihre natürliche Form annimmt.
Kann ich nach der Voruntersuchung Auto fahren?
Nach der Voruntersuchung ist Autofahren nicht möglich. Pupillenerweiternde Tropfen beeinträchtigen die Sehkraft vorübergehend. Planen Sie daher eine Begleitperson oder öffentliche Verkehrsmittel ein.
Was wird bei der Hornhautmessung vor der Augenlaser-OP geprüft?
Bei der Hornhautmessung werden Dicke (Pachymetrie) und Form (Topographie) der Hornhaut erfasst. Diese Werte entscheiden, wie viel Gewebe sicher abgetragen werden kann und ob Veränderungen wie Keratokonus vorliegen.
Welche Verfahren kann der Arzt nach der Voruntersuchung empfehlen?
Auf Basis der Voruntersuchungsergebnisse kann der Augenarzt Verfahren wie ReLEx SMILE PRO, Femto-LASIK, PRK oder PRESBYOND empfehlen. Welches Verfahren geeignet ist, hängt von Ihren individuellen Befunden ab.
Was ist eine Wellenfront-Analyse bei der Augenlaser-Voruntersuchung?
Die Wellenfront-Analyse, auch Aberrometrie genannt, erfasst feinste optische Abbildungsfehler, die über die normalen Dioptrienwerte hinausgehen. Sie wird bei Bedarf als erweiterte Untersuchung eingesetzt.
Warum wird der Tränenfilm vor einer Augenlaser-OP untersucht?
Die Tränenfilm-Analyse prüft die Stabilität der Augenoberfläche. Das Ergebnis gibt Hinweise auf den zu erwartenden Heilungsverlauf und den Sehkomfort nach der Augenlaser-OP.
