Wer sich die Augen lasern lassen will, fragt meist zuerst nach Schmerzen, beim Eingriff und danach. Kurz gesagt ist das Auge während der Behandlung mit Augentropfen betäubt, der Eingriff verläuft in der Regel schmerzfrei. Sie spüren einen leichten Druck, wenn der Arzt das Auge fixiert. Nach der Behandlung lässt die Betäubung nach. Wie stark Augen lasern Schmerzen danach ausfallen, hängt vom Verfahren ab. Nach Femto-LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis), ReLEx SMILE Pro (Lentikel-Extraktion, englisch Small Incision Lenticule Extraction, SMILE) und PRESBYOND brennen und tränen die Augen dann für wenige Stunden. Leichte Beschwerden sind in den ersten Tagen möglich. Nach einer PRK (photorefraktive Keratektomie) können die ersten 1 bis 3 Tage schmerzhaft sein, weil die oberste Hornhautschicht nachwächst. Den gesamten Ablauf der Behandlung beschreiben wir in einem eigenen Beitrag.

Tut Augenlasern weh? Die kurze Antwort
Nein, Augenlasern tut in der Regel nicht weh. Betäubende Augentropfen schalten das Schmerzempfinden der Hornhaut für die Dauer der Behandlung aus, bei allen 4 Verfahren. Schmerzfrei bedeutet beim Augenlasern, dass die Hornhaut unempfindlich für Schmerz ist. Druck und Berührung bleiben spürbar. Was bleibt, ist ein leichtes Druckgefühl, wenn der Arzt das Auge mit einem Saugring oder einem Kontaktglas fixiert. Die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) ist das Fachgremium der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbands der Augenärzte (BVA). Ihre Empfehlungen haben den Stand Mai 2024. Sie beschreiben mäßige Beschwerden in den ersten Stunden nach einer LASIK und in den ersten Tagen nach einer Lentikel-Extraktion oder PRK. PRESBYOND arbeitet mit der Femto-LASIK-Technik gegen Alterssichtigkeit. Die Beschwerden verlaufen entsprechend. Wie sich das auf die 4 Verfahren bei Lasermed verteilt, zeigt die Tabelle.
| Verfahren | Während der Behandlung | Erste Stunden und Tage | Typische Dauer der Beschwerden |
|---|---|---|---|
| ReLEx SMILE Pro | Betäubt, leichter Druck durch das Kontaktglas | Brennen, Tränen, Fremdkörpergefühl, verschwommenes Sehen | Wenige Stunden, leichte Beschwerden in den ersten Tagen möglich |
| Femto-LASIK | Betäubt, leichter Druck durch den Saugring für wenige Sekunden | Brennen, Tränen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen | Wenige Stunden |
| PRESBYOND | Betäubt, leichter Druck beim Fixieren des Auges | Wie Femto-LASIK | Wenige Stunden |
| PRK und Trans-PRK | Betäubt, leichter Druck durch das Kontaktglas | Schmerzen, Fremdkörpergefühl, Tränen, Sehen wie durch Milchglas | 1 bis 3 Tage; das Epithel schließt sich nach 2 bis 4 Tagen |
Die Betäubung: Warum der Eingriff in der Regel schmerzfrei ist
Die Betäubung beim Augenlasern ist eine Tropfanästhesie. Eine Tropfanästhesie ist eine örtliche Betäubung, bei der Augentropfen die Hornhautoberfläche unempfindlich machen. Der Arzt träufelt betäubende Augentropfen mit einem Wirkstoff wie Oxybuprocain oder Proxymetacain ins Auge. Oxybuprocain und Proxymetacain sind Lokalanästhetika, die die Schmerzrezeptoren der Hornhaut blockieren. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein. Sie bleiben wach, sehen den Lichtpunkt und können mit dem Arzt sprechen. Die KRC nennt die Tropfanästhesie als Mindestvoraussetzung für die refraktive Laserchirurgie.
Eine Vollnarkose ist beim Augenlasern unüblich. Sie bringt eigene Risiken mit, etwa Kreislaufreaktionen, Übelkeit und eine längere Überwachung nach dem Eingriff. Wer vor dem Eingriff nervös ist, erhält auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel in Tablettenform. Bei der PRK und bei PRESBYOND kommt auch ein betäubendes Gel zum Einsatz. Nach dem Eingriff lässt die Betäubung nach, und die Empfindungen aus dem Abschnitt über die ersten Stunden setzen ein. Ob eine Sedierung in Ausnahmefällen infrage kommt, erklärt unser Beitrag Augen lasern Narkose.
Was Sie während der Behandlung spüren
Während der Operation nehmen Sie Druck, Licht und Berührung wahr, das Schmerzempfinden der Hornhaut ist ausgeschaltet. Rechnen Sie mit 15 bis 20 Minuten für die Behandlung, bei der PRK mit wenigen Minuten je Auge. Die Laserzeit selbst dauert Sekunden. So läuft es in 5 Schritten ab:
- Lidhalter: Ein Lidhalter ist eine kleine Klammer, die das Auge während der Behandlung offen hält. Blinzeln entfällt. Manche Patienten spüren dabei kurz ein Fremdkörpergefühl.
- Fixieren: Sie richten den Blick auf ein kleines Licht und halten ihn dort. Ein Eyetracker ist ein System, das die Position des Auges laufend erfasst. Wandert das Auge trotzdem, stoppt er den Laser bei Bedarf.
- Druck: Damit das Auge während der Laserzeit still liegt, wird es fixiert. Der Saugring der Femto-LASIK drückt für wenige Sekunden spürbar, das Kontaktglas der übrigen Verfahren liegt mit leichtem Druck auf.
- Laser: Der Laser arbeitet wenige Sekunden. Der Femtosekundenlaser formt lautlos den Flap oder das Lentikel, der Excimer-Laser trägt bei Femto-LASIK, PRK und PRESBYOND Gewebe ab. Ein kurzes Flackern des Lichts und ein leichter Geruch gehören zu den normalen Wahrnehmungen.
- Abschluss: Der Arzt prüft das Auge, dann folgt das zweite Auge. Direkt danach sehen Sie zunächst verschwommen.
Die Betäubung schaltet den Schmerz aus, der Druck beim Fixieren und das Flackern des Lichts bleiben spürbar. Was Sie persönlich spüren, hängt vom Verfahren und von Ihren Augen ab und ist Thema im Beratungsgespräch.
Schmerzen nach dem Augenlasern: die ersten Stunden und Tage
Schmerzen nach dem Augenlasern sind in den ersten Stunden Reaktionen der Hornhautoberfläche auf den Eingriff, sie beginnen, sobald die Betäubung nachlässt. Typisch sind Brennen, Tränen, ein Fremdkörpergefühl und Lichtempfindlichkeit. Ein Fremdkörpergefühl ist der Eindruck, dass etwas im Auge liegt, obwohl die Hornhaut frei ist. Nach Femto-LASIK, PRESBYOND und ReLEx SMILE Pro klingen diese Reaktionen meist innerhalb weniger Stunden ab, in den ersten Tagen können leichte Beschwerden bleiben. Die KRC beschreibt für die ersten Stunden nach einer LASIK und für die ersten Tage nach einer Lentikel-Extraktion mäßige Beschwerden. Starke Schmerzen sind nach Flap- und Lentikel-Verfahren untypisch und gehören abgeklärt.
Ein Schmerzmittel ist nach ReLEx SMILE Pro normalerweise nicht erforderlich. Ob Sie nach Femto-LASIK oder PRESBYOND eines brauchen, klären Sie mit uns. Ruhe und geschlossene Augen lindern am Behandlungstag Brennen und Lichtempfindlichkeit. Direkt nach der Behandlung sehen Sie verschwommen. Nach ReLEx SMILE Pro verbessert sich das Sehen oft noch am selben Tag, nach Femto-LASIK und PRESBYOND meist am nächsten Tag. Im Heilungsprozess der ersten Wochen sind Lichthöfe bei Nacht und leichte Schwankungen der Sehschärfe möglich. Lichthöfe sind Lichtkränze um Lampen und Scheinwerfer bei Dunkelheit. Den vollständigen Zeitplan bis zur stabilen Sehstärke finden Sie im Beitrag zur Heilungsdauer nach dem Augenlasern.
LASIK Schmerzen und ReLEx SMILE Pro im Vergleich
LASIK Schmerzen und die Beschwerden nach ReLEx SMILE Pro unterscheiden sich am Behandlungstag wenig, in den Wochen danach dagegen messbar. Beide Verfahren arbeiten mit einem Femtosekundenlaser unter Tropfbetäubung und dauern etwa 15 bis 20 Minuten. Der Unterschied liegt im Zugang. Die Femto-LASIK legt einen Flap an. Ein Flap ist ein dünner Hornhautdeckel, der nach dem Abtrag zurückgeklappt wird. ReLEx SMILE Pro formt im Inneren der Hornhaut ein Lentikel und entnimmt es durch eine Öffnung von etwa 2 bis 3 mm. Ein Lentikel ist ein dünnes Hornhautscheibchen.
Am Behandlungstag spüren Sie bei der Femto-LASIK den Saugring, bei ReLEx SMILE Pro das Kontaktglas, beides als leichten Druck. Danach reagieren die Augen bei beiden Verfahren für wenige Stunden mit Brennen und Tränen. Der Flap-Schnitt durchtrennt jedoch mehr Hornhautnerven, die die Tränenproduktion steuern. Nach einer LASIK sinkt die Dichte der subbasalen Hornhautnerven, der feinen Nerven unter dem Epithel, im ersten Monat um mehr als 90 %. Die Regeneration beginnt nach etwa 6 Monaten und erreicht den Ausgangswert auch langfristig nicht vollständig, so die American Academy of Ophthalmology (AAO). Eine Meta-Analyse von 11 Studien mit 1.101 Augen aus dem Jahr 2016 verglich ReLEx SMILE mit Femto-LASIK. In den ersten 6 Monaten zeigte SMILE bessere Tränenfilmwerte und eine höhere Hornhautempfindlichkeit. Beim refraktiven Ergebnis liegen beide Verfahren gleichauf. Am Behandlungstag sind beide Verfahren damit vergleichbar. In den Wochen danach treten Trockenheitsbeschwerden nach ReLEx SMILE Pro seltener auf.
Ein Cochrane-Review von 13 randomisierten Studien mit 1.923 Augen aus dem Jahr 2013 verglich LASIK und PRK. Die LASIK war weniger schmerzhaft und schneller in der Seherholung. Warum die PRK hier anders liegt, erklärt der nächste Abschnitt.
PRK und Trans-PRK: Warum hier Schmerzen möglich sind
Die PRK ist ein Oberflächenverfahren und das Verfahren mit den stärksten Beschwerden nach der Behandlung. Der Laser trägt die Hornhaut direkt an der Oberfläche ab. Dafür entfernt der Arzt zuerst das Epithel, bei der Trans-PRK, auch transPRK geschrieben, übernimmt das der Laser. Das Epithel ist die oberste Zellschicht der Hornhaut und wächst innerhalb von etwa 2 bis 4 Tagen nach. Solange tragen Sie eine Verbandslinse. Eine Verbandslinse ist eine therapeutische Kontaktlinse, die die Wundfläche abdeckt, bis das Epithel geschlossen ist. In den ersten 1 bis 3 Tagen können Schmerzen auftreten, dazu Fremdkörpergefühl, Tränen und Lichtempfindlichkeit. Das Sehen wirkt in den ersten Tagen nach einer PRK wie durch Milchglas.
Die KRC beschreibt für die ersten Tage nach PRK, LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) oder Trans-PRK in der Regel mäßige Beschwerden, in Ausnahmefällen auch stärkere Schmerzen. Die verordneten Medikamente lindern die Beschwerden nach einer PRK gut. Eine Auswertung der AAO von 51 Studien aus dem Jahr 2023 bestätigt, was nach einer PRK nachweislich gegen Schmerzen hilft. Dazu zählen die Verbandslinse, kühle Kompressen, entzündungshemmende Augentropfen und Schmerzmittel nach Verordnung. Die volle Sehschärfe erreichen die meisten Patienten nach 1 bis 2 Wochen. Erfahrungen anderer Patienten mit starken Schmerzen nach dem Augenlasern lassen sich nur mit dem Verfahren einordnen. Nach einer PRK sind Schmerzen in den ersten Tagen normal, nach den Flap- und Lentikel-Verfahren gehören starke Schmerzen abgeklärt. Für wen die PRK trotz der unangenehmeren ersten Tage das passende Verfahren ist, etwa bei dünner Hornhaut, steht auf der Verfahrensseite.
Was Sie gegen Beschwerden nach dem Augenlasern tun können
Gegen Beschwerden nach dem Augenlasern helfen Ruhe, die verordneten Augentropfen und Schutz vor Licht und Reibung. Die folgenden 7 Maßnahmen gelten für alle 4 Verfahren bei Lasermed. Die Fristen für Sport, Sauna und Make-up stehen im Beitrag Was nach dem Augenlasern zu beachten ist.
- Augen schließen und schlafen: In den ersten Stunden nach der Behandlung lindern Ruhe und geschlossene Augen Brennen und Lichtempfindlichkeit. Bildschirme meiden Sie am Behandlungstag.
- Tropfplan einhalten: Der Tropfplan ist der Zeitplan für die verordneten Augentropfen. Entzündungshemmende und antibiotische Tropfen wenden Sie nach dem Plan an, den Sie von uns erhalten. Tränenersatzmittel helfen bei Trockenheitsgefühl, konservierungsmittelfrei und über Wochen.
- Sonnenbrille tragen: Sie mildert die Lichtempfindlichkeit in den ersten Tagen im Freien.
- Kühlen: Nach einer PRK senken kühle Kompressen auf den geschlossenen Lidern den Schmerz nachweislich. Die AAO beschreibt Kühlpatches alle 30 Minuten über die ersten 24 Stunden.
- Schmerzmittel nur nach Absprache: Nach einer PRK sieht der Behandlungsplan bei Bedarf ein Schmerzmittel vor. Nach ReLEx SMILE Pro kommen Sie normalerweise mit den Tropfen aus, nach Femto-LASIK und PRESBYOND nehmen Sie ein Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit uns.
- Reiben vermeiden: Tragen Sie in den ersten Nächten eine Schutzbrille, damit Sie im Schlaf nicht ans Auge fassen. Wasser, Seife und Make-up bleiben in den ersten Tagen vom Auge fern.
- Schutzkontaktlinse tragen: Nach einer PRK bleibt die Verbandslinse im Auge, bis der Arzt sie entfernt.
Warnzeichen: Wann Sie uns anrufen sollten
Ob ein Symptom nach dem Augenlasern normal ist, entscheiden Stärke und Verlauf. Normale Reaktionen wie Brennen, Tränen und Fremdkörpergefühl klingen ab, nach den Flap- und Lentikel-Verfahren innerhalb von Stunden, nach einer PRK über 1 bis 3 Tage. Ein Warnzeichen ist ein Symptom, das stark ist oder zunimmt, statt abzuklingen. Rufen Sie noch am selben Tag in Ihrem Lasermed-Zentrum an, wenn Schmerzen stärker werden oder das Sehen plötzlich schlechter wird. Eitriger Ausfluss und eine starke Rötung des Auges sind ebenfalls Gründe für den Anruf am selben Tag. Die Tabelle stellt beide Seiten gegenüber.
| Symptom | Normal | Warnzeichen |
|---|---|---|
| Schmerzen | Brennen und Fremdkörpergefühl am Behandlungstag, nach PRK 1 bis 3 Tage | Schmerzen, die zunehmen statt abklingen, oder starke Schmerzen |
| Sehen | Verschwommen in den ersten Stunden, Schwankungen im ersten Monat, Lichthöfe nachts in den ersten Wochen | Plötzliche Sehverschlechterung, Lichtblitze oder Schatten im Gesichtsfeld |
| Rötung und Tränen | Leichte Rötung, tränende Augen am Behandlungstag | Starke Rötung, eitriger Ausfluss |
| Lichtempfindlichkeit | Erste Tage, bei trockenen Augen auch Wochen | Zusammen mit zunehmenden Schmerzen oder Sehverlust |
Die Nachkontrollen nach 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat und 1 Jahr sind Teil der Behandlung. Bei der ersten Nachkontrolle nach 1 Tag prüft der Arzt die Hornhaut. Nach einer PRK entfernt der Arzt die Schutzkontaktlinse, sobald das Epithel geschlossen ist. Der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) nennt in seiner Patienteninformation Lichtblitze, plötzlich auftretende Schatten und Schwebeteilchen im Gesichtsfeld als weitere Gründe für sofortigen Arztkontakt. Welche Komplikationen wie häufig sind, steht im Beitrag Augen lasern Risiken.
Beschwerden über Wochen: Was dahintersteckt
Wenn Fremdkörpergefühl, Brennen oder Sehschwankungen über Wochen anhalten, steckt meist ein trockenes Auge dahinter. Ein trockenes Auge nach dem Augenlasern ist eine verminderte Tränenproduktion. Der Laserschnitt beeinträchtigt die Hornhautnerven, die die Tränenproduktion steuern, und die Nerven brauchen Monate, um nachzuwachsen. Nach einer LASIK beginnt die Regeneration laut AAO nach etwa 6 Monaten, nach einer PRK wächst der Nervenplexus in 5 bis 8 Monaten nach. Bei den Flap-Verfahren klingen die Beschwerden meist über 6 bis 12 Monate ab. Im Register Intelligent Research in Sight (IRIS) der AAO mit 48.892 Augen hatten 16,1 % der LASIK-Augen nach 12 Monaten noch ein trockenes Auge. Nach ReLEx SMILE Pro treten sie seltener und milder auf, weil mehr Nerven erhalten bleiben. Konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel lindern die Symptome. Ursachen, Unterschiede je Verfahren und die Wahl der Tropfen erklärt unser Beitrag über trockene Augen nach der Augenlaser-Operation.
Fazit: Schmerzen beim Augenlasern realistisch eingeordnet
Bei allen 4 Verfahren ist die Behandlung selbst dank Tropfbetäubung in der Regel schmerzfrei. Spürbar bleibt ein Druckgefühl beim Fixieren des Auges. Danach hängt es vom Verfahren ab. Nach Femto-LASIK, ReLEx SMILE Pro und PRESBYOND brennen und tränen die Augen für wenige Stunden, leichte Beschwerden können in den ersten Tagen bleiben. Nach einer PRK sind 1 bis 3 Tage mit Schmerzen möglich. Was über Wochen bleibt, ist meist ein trockenes Auge, das sich mit Tropfen behandeln lässt. Warnzeichen sind zunehmende Schmerzen, plötzlich schlechteres Sehen, Ausfluss und starke Rötung.
Welches Verfahren zu Ihren Augen passt und was Sie persönlich erwartet, besprechen wir im kostenlosen Beratungsgespräch. Sie erreichen uns in 8 Augenlaser-Zentren in Berlin sowie in Hamburg und Leipzig. Ob Ihre Augen die Voraussetzungen erfüllen, klärt die Voruntersuchung. Ihren Termin vereinbaren Sie telefonisch unter 030 555 753 111 oder online.
Häufige Fragen zu Schmerzen beim Augenlasern
Ist Augenlasern schmerzhaft?
Augenlasern ist in der Regel schmerzfrei. Betäubende Augentropfen schalten das Schmerzempfinden der Hornhaut aus, Sie spüren nur einen leichten Druck beim Fixieren des Auges. Nach der Behandlung sind Brennen, Tränen und Fremdkörpergefühl für wenige Stunden normal, leichte Beschwerden auch in den ersten Tagen. Nach einer PRK können die ersten 1 bis 3 Tage schmerzhaft sein.
Ist eine Augenlaserbehandlung unangenehm?
Bei betäubtem Auge tut in der Regel nichts weh. Ungewohnt sind die Klammer am Lid, der Druck des Saugrings oder Kontaktglases und das Flackern des Lichts während der Laserzeit. Druck und Flackern dauern Sekunden, die Klammer bleibt bis zum Ende der Behandlung. Wer sehr nervös ist, erhält vorher auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel.
Hat man nach dem Augenlasern Schmerzen?
Nach Femto-LASIK, PRESBYOND und ReLEx SMILE Pro brennen und tränen die Augen, sobald die Betäubung nachlässt. Brennen und Tränen klingen meist innerhalb weniger Stunden ab, leichte Beschwerden sind in den ersten Tagen möglich. Ein Schmerzmittel ist nach ReLEx SMILE Pro normalerweise entbehrlich. Nach einer PRK treten in den ersten 1 bis 3 Tagen Schmerzen auf, die verordneten Mittel lindern sie gut.
Wie lange dauern die Beschwerden nach dem Augenlasern?
Brennen, Tränen und Lichtempfindlichkeit dauern nach den Flap- und Lentikel-Verfahren wenige Stunden, in den ersten Tagen bleiben leichte Beschwerden möglich. Nach einer PRK bleiben Schmerzen 1 bis 3 Tage, bis das Epithel nach 2 bis 4 Tagen geschlossen ist. Trockenheitsgefühl kann bei Flap-Verfahren 6 bis 12 Monate anhalten.
Was tun bei starken Schmerzen nach dem Augenlasern?
Starke oder zunehmende Schmerzen sind ein Warnzeichen. Rufen Sie am selben Tag in Ihrem Lasermed-Zentrum an, besonders wenn zusätzlich das Sehen plötzlich schlechter wird, das Auge stark gerötet ist oder eitrig absondert. Bis dahin schließen Sie die Augen, halten den Tropfplan ein, vermeiden Reiben und nehmen Schmerzmittel nur nach Absprache.
Sind LASIK Schmerzen stärker als bei ReLEx SMILE?
Am Behandlungstag sind beide Verfahren vergleichbar, mit leichtem Druck während der Behandlung und wenigen Stunden Brennen und Tränen danach. In den Wochen danach berichten Patienten nach einer LASIK häufiger über trockene Augen, weil der Flap-Schnitt mehr Hornhautnerven durchtrennt. Eine Meta-Analyse von 11 Studien zeigt nach SMILE in den ersten 6 Monaten bessere Tränenfilmwerte.
Wie schmerzhaft ist die PRK?
Die PRK ist das Verfahren mit den stärksten Beschwerden nach der Behandlung. Das Epithel wächst innerhalb von 2 bis 4 Tagen nach, in dieser Zeit sind Schmerzen, Fremdkörpergefühl und Milchglas-Sehen typisch. Eine Schutzkontaktlinse, kühle Kompressen und die verordneten Mittel lindern die Beschwerden. Die KRC spricht von mäßigen Beschwerden, in Ausnahmefällen auch von stärkeren Schmerzen.
Darf ich nach dem Augenlasern Schmerzmittel nehmen?
Nach einer PRK sieht der Behandlungsplan bei Bedarf ein Schmerzmittel vor. Nach ReLEx SMILE Pro reicht normalerweise der Tropfplan, nach Femto-LASIK und PRESBYOND nehmen Sie eines nur nach Rücksprache. Welches Mittel für Sie geeignet ist, besprechen Sie vor der Einnahme mit uns, das gilt auch für frei verkäufliche Präparate.
Kann man die Augen unter Vollnarkose lasern lassen?
Die Betäubung beim Augenlasern erfolgt mit Augentropfen, Sie bleiben wach, eine Vollnarkose bleibt die Ausnahme. Ob eine leichte Sedierung bei ausgeprägter Angst infrage kommt, erklärt der Beitrag Augen lasern Narkose.
Was darf man nach LASIK nicht machen?
In den ersten Tagen bleiben Reiben, Wasser, Seife und Make-up vom Auge fern, nachts schützt eine Schutzbrille vor unbewusstem Reiben. Wann Bildschirmarbeit, Sport, Sauna und Schwimmen wieder möglich sind, hängt vom Verfahren ab und steht mit allen Fristen im Beitrag zur Heilungsdauer.
