ICL-Kosten: Was die Linsenimplantation kostet

Juli 6, 2026

Die ICL-Linsenimplantation kostet bei Lasermed ab 2.490 Euro pro Auge, für beide Augen ab 4.980 Euro. Vor- und Nachuntersuchungen sind in diesem Preis bereits enthalten. In Deutschland liegen die ICL-Kosten je nach Anbieter, Korrekturstärke und Linsentyp meist zwischen 2.500 und 4.500 Euro pro Auge. Dieser Beitrag erklärt die 4 wichtigsten Preisfaktoren, vergleicht die ICL-Kosten mit den Preisen fürs Augenlasern und zeigt, welche Wege zu Erstattung und Finanzierung führen.


Implantierbare Kontaktlinse (ICL) als Alternative zum Augenlasern bei hoher Fehlsichtigkeit

Was ist die ICL-Linsenimplantation?

Die ICL (implantierbare Collamer-Linse) ist eine sogenannte phake Kunstlinse: eine Zusatzlinse, die die körpereigene Linse ergänzt, anstatt sie zu ersetzen. Der Chirurg platziert die ICL zwischen der Regenbogenhaut (Iris) und der körpereigenen Linse. Collamer ist ein weiches Linsenmaterial aus Kollagen und Kunststoff mit integriertem UV-Schutz. Damit unterscheidet sich die ICL grundlegend von der Operation des Grauen Stars, bei der eine Kunstlinse die körpereigene Linse ersetzt.

Die ICL korrigiert Kurzsichtigkeit bis etwa -20 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis etwa +10 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis etwa 6 Dioptrien. Diese Korrekturbereiche reichen weiter als bei den meisten Augenlaserverfahren. Wie der Eingriff Schritt für Schritt abläuft, beschreibt der Ratgeber zum Ablauf der ICL-Operation. Alle Details zur Linse selbst finden Sie auf der Behandlungsseite zu den ICL-Linsen bei Lasermed.

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Lasermed Einstiegspreis

ICL-Kosten pro Auge bei Lasermed, inklusive Vor- und Nachuntersuchungen

ICL-Kosten: Preisspanne und die 4 wichtigsten Preisfaktoren

Bei Lasermed beginnen die ICL-Kosten bei 2.490 Euro pro Auge; für beide Augen ergibt das einen Gesamtpreis ab 4.980 Euro. Vor- und Nachuntersuchungen sind in diesem Preis enthalten. Deutschlandweit bewegen sich die Preise für eine ICL-Implantation je nach Anbieter meist zwischen 2.500 und 4.500 Euro pro Auge.

Ob der Preis im Einzelfall am unteren oder oberen Ende der Spanne liegt, bestimmen 4 Preisfaktoren:

  • Korrekturstärke: Hohe Dioptrienwerte und Sonderanfertigungen erhöhen den Aufwand bei der Linsenherstellung und damit den Preis.
  • Torische Linsen: Eine torische ICL korrigiert zusätzlich die Hornhautverkrümmung. Die Fertigung ist aufwendiger, viele Anbieter berechnen dafür einen Aufpreis. Den exakten Preis für Ihre Linse nennt Lasermed nach der Voruntersuchung im schriftlichen Kostenvoranschlag.
  • Leistungsumfang: Voruntersuchung, Nachkontrollen und eventuelle Nachbehandlungen sind nicht bei jedem Anbieter im Preis enthalten.
  • Anbieter und Standort: Technische Ausstattung, Erfahrung der Operateure und regionale Unterschiede beeinflussen die Preisgestaltung.

Vorsicht bei besonders niedrigen Einstiegspreisen: Manche Anbieter listen nur den eigentlichen Eingriff auf. Voruntersuchung und Nachsorge kommen dann als Zusatzkosten hinzu, sodass der Gesamtpreis deutlich höher ausfällt als beworben. Die Voruntersuchung umfasst zahlreiche Messungen, die Ihre Eignung für die Behandlung klären. Dieser Aufwand ist medizinisch notwendig und gehört in einen seriösen Gesamtpreis.

ICL-Implantation

Ansatz

Kunstlinse zusätzlich zur Eigenlinse

Geeignet bei

Hoher Fehlsichtigkeit, dünner Hornhaut

Hornhaut

Bleibt unverändert

LASIK / Femto-LASIK

Ansatz

Hornhaut wird dauerhaft verändert

Geeignet bei

Ausreichend dicker und stabiler Hornhaut

Hornhaut

Gewebe wird abgetragen

Kostenvergleich: ICL kostet ab 2.490 Euro, Augenlasern ab 950 Euro pro Auge

ICL vs. Augenlasern: Die ICL-Implantation ist pro Auge 600 bis 1.540 Euro teurer als die gängigen Augenlaserverfahren, korrigiert dafür aber auch deutlich höhere Fehlsichtigkeiten.

Alle genannten Preise enthalten die Vor- und Nachuntersuchungen. Eine ausführliche Übersicht zu den Laserverfahren bietet die Seite zu den Kosten fürs Augenlasern.

Die ICL eignet sich bei hoher Fehlsichtigkeit und dünner Hornhaut

Beim Augenlasern, zum Beispiel bei der Femto-LASIK, formt der Laser die Hornhaut so um, dass die Fehlsichtigkeit korrigiert wird. Das Verfahren setzt eine ausreichend dicke, stabile Hornhaut und einen Korrekturbedarf innerhalb der Laser-Grenzwerte voraus. Ist die Hornhaut zu dünn oder die Fehlsichtigkeit zu hoch, empfehlen Augenärzte häufig die ICL als Alternative. Warum die ICL gerade bei dünner Hornhaut eine Alternative zur LASIK ist, erklärt der verlinkte Ratgeber; eine ausführliche Gegenüberstellung beider Verfahren finden Sie im Beitrag ICL oder Augenlasern.

Welches Verfahren für Ihre Augen geeignet ist, zeigt erst die individuelle Voruntersuchung. Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich.

Risiken der ICL-Implantation: selten, aber aufklärungspflichtig

Die ICL-Implantation ist ein operativer Eingriff und wie jede Operation mit Risiken verbunden, auch wenn Komplikationen selten auftreten. Zu den möglichen Risiken zählen: vorübergehende Blendempfindlichkeit und Lichthöfe (Halos) in den ersten Wochen, ein zeitweise erhöhter Augeninnendruck, in seltenen Fällen eine Trübung der körpereigenen Linse und sehr selten Infektionen im Auge. Ein Vorteil der ICL: Die Linse lässt sich bei Bedarf wieder entfernen oder austauschen, der Eingriff ist damit grundsätzlich umkehrbar.

Vor jeder Behandlung klären die Augenärzte von Lasermed in einem persönlichen Aufklärungsgespräch über die individuellen Risiken, Erfolgsaussichten und Alternativen auf. Diese ärztliche Aufklärung ist gesetzlich vorgeschrieben und Teil jeder seriösen Behandlung.

Kostenerstattung durch Krankenkassen und private Versicherung

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die ICL-Kosten in der Regel nicht, da der Eingriff außerhalb des gesetzlichen Leistungskatalogs liegt. Ausnahmen sind sehr selten und werden individuell geprüft. Die Details erklärt der Ratgeber zur Kostenübernahme der Linsenimplantation durch die Krankenkasse.

Bei einer privaten Krankenversicherung kann je nach Tarif eine anteilige Kostenerstattung möglich sein. Prüfen Sie Ihren Vertrag auf 3 Punkte: den Leistungsumfang für Eingriffe zur Korrektur der Fehlsichtigkeit (refraktive Eingriffe), Ausschlüsse und Selbstbehalt sowie Obergrenzen für Erstattungsbeträge. Welche Rechte Privatversicherte haben, zeigt der Beitrag zur Kostenerstattung durch die Privatversicherung.

Zusätzlich können die ICL-Kosten je nach Einzelfall als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Ob und in welcher Höhe sich ein steuerlicher Effekt ergibt, hängt von Ihrem Einkommen und der Bewertung durch das Finanzamt ab. Die Grundlagen erklärt der Ratgeber dazu, wie sich Augenlasern steuerlich absetzen lässt; für eine verbindliche Einschätzung empfiehlt sich die Beratung durch einen Steuerberater.

  1. 01

    Versicherungsvertrag prüfen

    Prüfen Sie Ihren PKV-Vertrag auf Leistungsumfang, Ausschlüsse, Selbstbehalt und Obergrenzen für refraktive Eingriffe.

  2. 02

    Genehmigung einholen

    Beantragen Sie die Kostenübernahme beim Versicherer, bevor Sie den Eingriff durchführen lassen.

  3. 03

    Unterlagen einreichen

    Reichen Sie Kostenvoranschlag, Voruntersuchungsbefunde, Rechnung und Zahlungsnachweis beim Versicherer ein.

Finanzierung: 0 % Zinsen bis 12 Monate Laufzeit

Lasermed bietet 2 Finanzierungsmodelle, damit die ICL-Kosten planbar bleiben:

  • 0 %-Finanzierung bis zu 12 Monate: Sie zahlen die Behandlungskosten in gleichmäßigen Raten; die Zinskosten übernimmt Lasermed.
  • Ratenzahlung bis zu 72 Monate: Für längere Laufzeiten stehen weitere Finanzierungsoptionen mit entsprechend angepassten Raten zur Verfügung.

Beratung bei Lasermed in Berlin, Hamburg und Leipzig

Lasermed behandelt Patienten in Berlin, Hamburg und Leipzig und setzt bei der Linsenimplantation die EVO Visian ICL ein, eine millionenfach implantierte Linse mit UV-Schutz. Ob die ICL für Ihre Augen geeignet ist und welche Kosten in Ihrem Fall entstehen, klärt die ausführliche Voruntersuchung. Im Anschluss erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit Verfahren und Gesamtpreis, den Sie auch für Ihre Versicherung und die Steuererklärung verwenden können.

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin bei Lasermed: Telefon 030 555 753 111, E-Mail augenlasern@lasermed.de.

Teaser – Lasermed in Ihrer Nähe

Lasermed in Ihrer Nähe:
Berlin, Hamburg & Leipzig

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Modernste Technik und erfahrene Fachärzte vor Ort.

Häufige Fragen

Was kostet eine ICL-Operation?

Bei Lasermed beginnen die ICL-Kosten bei 2.490 € pro Auge. In diesem Preis sind prä- und postoperative Untersuchungen bereits enthalten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der ICL-Implantation?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die ICL-Kosten in der Regel nicht, da der Eingriff außerhalb des gesetzlichen Leistungskatalogs liegt. Bei privaten Krankenversicherungen kann je nach Tarif eine anteilige Erstattung möglich sein.

Wann ist die ICL sinnvoll und wann das Augenlasern?

Die ICL eignet sich besonders bei hoher Fehlsichtigkeit oder zu dünner Hornhaut, wenn eine Augenlaserbehandlung nicht möglich ist. Welche Option im Einzelfall geeignet ist, zeigt die individuelle Voruntersuchung.

Was ist der Unterschied zwischen einer ICL und einer LASIK?

Bei der LASIK wird die Hornhaut dauerhaft verändert, um Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Bei der ICL-Implantation wird eine Kunstlinse zusätzlich zur körpereigenen Linse eingesetzt, ohne die Hornhaut abzutragen.

Kann ich die ICL-Kosten steuerlich absetzen?

Kosten für refraktive Eingriffe wie die ICL-Implantation können je nach Einzelfall als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Für eine verbindliche Einschätzung sollten Sie einen Steuerberater konsultieren.

Gibt es eine Finanzierungsmöglichkeit für die ICL-Operation?

Lasermed bietet eine 0-%-Finanzierung bis zu 12 Monate sowie weitere Ratenzahlungsoptionen bis zu 72 Monate an.